Ausstellung 09|16 mit Finissage – Rückblick

Die letzte Ausstellung von Rosi Grieder-Bednarik in der kleinsten Galerie der kleinsten Stadt Österreichs, dem KULTUR•PUNKT HARDEGG unter dem Titel SCHLUSS•PUNKT wurde ein großer Erfolg.

Rosi Gieder-Bedarik in der GalerieAls Dank für ihr kulturelles Engagements erwarb BGM Mag. Heribert Donnerbauer im Namen der Stadtgemeinde Hardegg das Aquarell des ehemaligen Hardegger Rathauses, das Rosi Grieder-Bednarik im Jahr der Galerie-Gründung gemalt hatte. Bei einer Neueröffnung soll es hier im Haus seinen Platz finden. Mit am Foto von Franz Enzmann (NÖN) li. Brigitte Woletz und re. Gerti Briebauer, Freundinnen und ebenfalls Aquarellistinnen.

Nach der Vernissage am 1. Oktober kamen zahlreiche BesucherInnen, um ein letztes Mal das Flair der kleinen Galerie zu erleben.
An den beiden NÖ Tagen der offenen Ateliers und am Samstag, dem 22. 10. nützten viele Menschen das schöne Herbstwetter für einen Ausflug nach Hardegg, darunter die im Waldviertel auf Urlaub weilende Künstlergruppe ARKA aus Essen (NRW), aber auch Robert und Margit Müllner, Stadtamtsdirektorin.

An der Finissage, dem 23. 10., war es leider nebelig und feuchtkalt, sodass Rosi Grieder-Bednarik im Rahmen des Tagebuchtags ihren 10-Jahres-Rückblick drinnen in der Galerie vorlas (der Text hier als pdf, 90 KB, zum downloaden: KulturPunkt_Schlusspunkt). Sehr emotional nahm sie Dankesworte und Lob von langjährigen Freundinnen und verlässlich treuen BesucherInnen entgegen. Aber auch Gäste, die vorher selten oder nie zu Besuch waren, äußerten sich bestürzt über den »Rücktritt der Galerieleiterin«, und bedauerten »dass es nun in Hardegg stiller würde«. Das Gespräch mündete bald in Überlegungen, wie es mit diesem Haus, das ja ursprünglich als »Kulturwerkstatt« gedacht war, weitergehen könnte.
Die Hoffnung lebt, dass 2017 nach der Winterpause hier wieder neue Aktivitäten stattfinden werden – ja, dass sich vielleicht eine neue Gruppe von AkteurInnen zusammenfinden könnte.

Nach der Lesung um 15 Uhr besuchte BGM Mag. Heribert Donnerbauer die Galerie und drückte ebenfalls seine Hoffnung auf ein Weiterbestehen des KULTUR•PUNKT als kulturelles Zentrum aus.
Jede_r, der sich dafür interessiert, bei einem Neustart mitzumachen, egal in welcher Form, kann sich im Gemeindeamt melden (E-Mail: stadtgemeinde@hardegg.gv.at, Tel.: +43(2948)8450). Dort werden alle Personen erfasst und vernetzt.

Mit einer Lupe konnte man die Installation von Herbert Bednarik betrachteten: Minifotos in Diarähmchen – und mitnehmen, was man wollte – die Spenden dafür kamen der Volksschule Pleissing zugute.

Für die NÖN Hollabrunn besuchte uns Franz Enzmann, hier sein Bericht über die Finissage.

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Hans Wimmer und Rosi Grieder-Bednarik dokumentierten die letzten Tage mit ihren Fotos, hier gehts zum Fotoalbum K•P Hardegg: TdoA und Finissage. Und Gerhard Pfaller vom TVW4 gestaltete seinen 24 (!) Videobericht über die Galerie, der Link ist hier zu finden.

Die Galerie ist nun schon ausgeräumt, die Bilder sind ausgerahmt und in Mappen versorgt.

Ich bedanke mich ganz herzlich für die zahlreichen Besuche, besonders auch bei jenen, die ein Aquarell erworben haben.
Auf ein Wiedersehen hoffe ich am 26. und 27. November beim Adventmarkt im Nationalparkhaus Thayatal, wo ich, nun schon zum 10. Mal, meinen Hardegger Aquarellkalender präsentiere! Bestellungen nehme ich gern entgegen.

Rosi Grieder-Bednarik

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Vernissage 08|16 Rückblick

Am 1. Oktober fanden sich zahlreiche BesucherInnen zur Vernissage der Ausstellung SCHLUSS•PUNKT in der kleinen Galerie ein, FreundInnen aus der Umgebung, aus Wien und Tschechien, WegbegleiterInnen, KünstlerInnen, die hier auch schon ausgestellt hatten, Malgruppen- und last but not least Familienmitglieder.

Rosi Grieder-Bednarik sprach selber einige Worte zu ihren Bildern, zur Galerie, und zum baldigen Ende ihrer Tätigkeit. Kulturgemeinderat Mario Schaffer dankte für ihr Engagement und eröffnete die Ausstellung. Dr. Alena Horna, die wie immer mit einem großen Tablett voll Golatschki aus Vranov gekommen war, überraschte und löste allgemeinen Heiterkeit aus, als sie Rosi Grieder-Bednarik zum Abschied ein dickes mit Rosen bedrucktes Ruhekissen überreichte.

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Der heutige Tag war jedoch nur der Anfang vom Ende, erst am 23. Oktober mit der Finissage und dem Tagebuchtag ist endgültig Schluss. Bis dahin ist die Ausstellung noch an allen Wochenenden von 10–12 und 15–17 Uhr zu besichtigen, gegen vorherige Anmeldung auch gern zu beliebigen Zeiten an Wochentagen.
Neben den gerahmten Werken liegen viele Aquarelle in Mappen zur Ansicht auf, teilweise geordnet nach Themen und Orten, sodass Interessierte gezielt nach Motiven suchen können. Die einheitlichen Aktionspreise (auch für Bücher und Kunstpostkarten) gelten bis zum Schluss.

Besten Dank den Medienvertretern für ihr Interesse: Karin Widhalm und Leo Nowak waren für die NÖN anwesend – ihre Beiträge werden nach Erscheinen hier veröffentlicht, Gerhard Pfaller hat für TVW4 gefilmt, hier ist der Link zum Videofilm.
Fotoalben von Hans Wimmer, Pavel Krystof Novák und Ota Blažek.

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Vernissage 07|16 Rückblick

Am 3. September 2016 war im KULTUR•PUNKT HARDEGG, der kleinste Galerie der kleinsten Stadt Österreichs, wieder Full House.

Rosi Grieder-Bednarik, Obfrau des Kulturvereins h{ART}egg, begrüßte die zahlreich erschienen Gäste zur Ausstellung von Walter Fahringer, der nun zum 2. Mal in der Galerie seine Werke zeigt. Sie übergab das Wort sodann an Fritz Damköhler, Obmann der Künstlervereinigung »ARTSchmidatal«, der den Lebenslauf des Malers vortrug, ihn als geachtetes Mitglied der Künstlervereinigung vorstellte, aber auch kurz auf die Entwicklung Fahringers als Maler einging.

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Trotz der schwülen Hitze drängten sich danach die zahlreichen BesucherInnen in der Galerie, um die Bilder zu bestaunen und zu begutachten – viele Fans waren überrascht über die Entwicklung Walter Fahringers zum abstrakten Maler – fanden in den Gemälden aber immer noch den Bezug zur Landschaft, zum Wald, zu Bäumen. »Die Wichtigkeit des Baumes in unserem Ökosystem ist unbeschreibbar und für uns lebensnotwendig. In vielen meinen Bildern finden Sie den Baum, den ich deshalb aus gutem Grund Bruder Baum nenne,« beschreibt der autodidaktische Künstler seine Einstellung.

Walter Fahringer
Anfangs hatte Rosi Grieder-Bednarik auch erwähnt, dass dies die letzte offizielle Ausstellung unter ihrer Leitung sei, da am 1. Oktober als Abschluss der Saison 2016 nur mehr eine Exposition ihrer eigenen Bider folgt.
Nach 10 Jahren Ehrenamt beendet sie ihre Tätigkeit für die Galerie, hofft aber weiterhin, dass sich ab Mai 2017 jemand findet oder eine Gruppe bildet, die den KULTUR•PUNKT HARDEGG weiter bespielt, in welcher Form auch immer.

Die Ausstellung von Walter Faringer ist noch am 10. und 11. September von 10–12 und 15–17 Uhr geöffnet, der Künstler ist immer anwesend und freut sich auf Gespräche mit den BesucherInnen.

Fotoalbum von Karl Nödl
Fotoalbum von Rosi Grieder-Bednarik

NOENHOL_Fahringer

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