Archiv zum Thema 'Guckkasten Museum'

Vor 30 Jahren …

Jeden Tag sitze ich vor meinem i-Mac um diese Website mit News zu füllen, zu gestalten, zu kommunizieren, Berichte zu schreiben, Fotos zu bearbeiten, im Internet zu surfen … kann man sich die Welt ohne dies alles noch vorstellen? (Und übrigens: wie viele von euch haben ein i-Phone?)

Vor 30 Jahren – als alles begann: Werbespot von 1984 mit dem jungen Steve Jobs

Einen dieser kleinen Apple Macintosh könnt ihr im GUCKKASTENMUSEUM bestaunen!
Ein kleines Kastl, das eine Revolution im graphischen Gewerbe auslöste.
Allerdings erst wieder ab Mai!

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In unserem graphischen Atelier in Pleissing ging 1988 dann so richtig die Post ab – mit einem einfach zu bedienenden Macinthosh II 40 MB Festplattensystem, 1MB Arbeitspeicher, um S 87.500,–. Dazu ein RasterOps 19” Farbschirm, ein Laser Writer II NTX, ein Sharp Farb-Scanner JX 450, alle Zutaten wie Speichererweiterung, Tastatur, Maus, Externe Festplatten und Laufwerke, Software (Quark XPress 1.0, PageMaker 3.0, Freehand 2, Illustator 88, File Maker Plus, MS-Word 3.01). Alles in allem rd. S 570.000,-, gekauft bei Hard&Soft in der Zirkusgasse.
Und so ging’s dann im Lauf der Zeit weiter … mit den Updates Jahr für Jahr … bis heute.

Guckkastenmuseum im Winterschlaf

Bevor wieder ein Teil der Ausstellungsobjekte wie jedes Jahr ins »Winterquartier« – in die Kläranlage Pleissing – wanderte, hatte das Museum noch Besuch:

Am 14. November kam ein TV-Team in die Stadtgemeinde Hardegg, um ua. im Guckkastenmuseum und im Kultur•Punkt Hardegg Innenaufnahmen für einen grenzübergreifenden Beitrag der Serie »Besser Reisen« zu drehen. Der Film wird voraussichtlich im Frühjahr auf ORF III zu sehen sein.

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»Besser Reisen«-Moderatorin Edith Späll mit Rosi Grieder-Bednarik vor der Galerie.

 

Das Museum war von Mai bis Oktober an 52 Tagen für BesucherInnen geöffnet, nur 5 Tage von den 57 möglichen (25 Wochenende und 6 Feiertage, der Nationalfeiertag fiel 2013 auf einen Samstag) war geschlossen.

Als einen Höhepunkt im heurigen Jahr kann man das LehreInnenseminar aus Wien am Donnerstag, dem 19. September, bezeichnen. Der Schwerpunkt »Schule« ist nach 2 Jahren Laufzeit beendet.

Allen ehrenamtlichen BetreuerInnen gebührt ein großes DANKE: die meisten Tage war heuer Rosi Grieder-Bednarik als Aufsicht im Museum (17-mal), gefolgt von Silvia und Gerhard Gutkas (10), Grete Krammer und Harald Riedl (jew. 5), Jindřich Juráš (während Dana Vrzáková in der Galerie ausstellte 3,5), Erika Weitschacher und Reinhold Ipp (jew. 4), Hedwig Wustinger (1,5) sowie Martina Achtsnit und Heinz Dolanski (jew. 1 Tag).
Die Einnahmen waren etwas höher als 2012.

Da das Museum in den geplanten »Themenweg Hardegg« integriert wird, ist noch nicht entschieden, wie es 2014 mit der Öffnung weitergeht.

LehrerInnen-Seminar im Guckkastenmuseum

Julia Köstenberger, eine engagierte Historikerin aus Wien, wendete sich im Juni mit folgendem Anliegen an Rosi Grieder-Bednarik:

»ich bin freie Historikerin (in Wien) und plane/erarbeite derzeit einen (historischen) Radreiseführer, der die Grenze Österreich-Tschechien entlang führen und vor allem die Geschichte des 20. Jh. erzählen soll. Bei meinen Recherchen bin ich auf Ihr sehr interessantes Buch ‘Leben im Dorf’ gestoßen und schließlich auch auf das Guckkastenmuseum, das ich gerne besuchen möchte. Es soll selbstverständlich im Reiseführer Erwähnung finden.«

Im Juni besuchte Julia Köstenberger – anlässlich des Viertelfestival-Projektes »Grenzüberschreitungen« von Eva-Maria Raab – zum ersten Mal Hardegg und das Guckkastenmuseum, von dem sie sehr begeistert war. Wenig später erhielt die Historikerin aufgrund ihrer Forschungen zur Grenze den Auftrag, für ein LehrerInnen-Seminar einen Exkurstionstag in der Region Retz zu organisieren. Sie beschloss, Hardegg in das Programm aufzunehmen und ersuchte Rosi Grieder-Bednarik um Unterstützung.

Am 19. September war es soweit: 26 Geografie- und GeschichtslehrerInnen – alle FachkoordinatorInnen an Handelsakademien in Wien – kamen, unter der Leitung von Fachinspektorin Susanne Bartakovits, für einen Tag nach Hardegg. Julia Köstenberger führte die Gruppe mit viel historischem Wissen kompetent durch die Stadt.

Den 1. Halt gab es im GUCKKASTENMUSEUM, wo anhand der im Stiegenhaus hängenden Schulkarte von 1888  auf den besonderen Stellenwert der Bahnlinien in der Monarchie hingewiesen wurde. Nach einem ausführlichen Rundgang im Museum mit einführenden Worten durch die Museumsgestalterin ging es weiter zum KULTUR•PUNKT HARDEGG, dem ehemaligen Rathaus, das nun eine kleine Galerie beherbergt.

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Fachinspektorin Susanne Bartakovits, Historikerin Julia Köstenberger und Museumsgestalterin Rosi Grieder-Bednarik

 

Danach spazierten alle zum GH Thayabrücke, wo Herbert und Karin Bednarik den Videofilm »Leben im Dorf – Dorf(er)leben« vorführten, die Dokumentation des vor zehn Jahren durchgeführten 2jährigen Schulprojektes, bei dem Kinder in die Geschichte der Grenzregion eintauchten.

Es folgte eine Gesprächssrunde mit Christian Übl, Reinhold Ipp und Franz Kraus, welche über persönliche Erlebnisse und Eindrücke aus ihrem Leben an der Grenze berichteten, die mit lebhaften Diskussionen während des folgenden Mittagessen endete.

Nach einem kurzen Spaziergang über die Brücke fuhren die LehrerInnen, die bei diesem Seminar viele wertvolle Anregungen erhalten hatten, abschließend von Hardegg zum Nationalparkhaus. Vielleicht werden einige von ihnen in Zukunft Hardegg mit ihren Klassen besuchen – wir würden uns freuen!

Download: Bericht von Julia Köstenberger

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